Das von einem Widerstandsgeber (2-, 3-, 4-Leiter-Schaltung), Spannungsgeber, Stromgeber oder Thermoelement gelieferte Messsignal wird in dem Analog-Digital-Umsetzer (1, Funktionsplan) in ein digitales Signal umgewandelt. Dieses wird in dem Mikrokontroller (2) ausgewertet, entsprechend der Sensorkennlinie korrigiert und in dem Digital-Analog-Umsetzer (6) in einen Ausgangsstrom (0/4 bis 20 mA) oder in eine Ausgangsspannung (0/2 bis 10 V) umgewandelt. Die Sensorkennlinien, die Daten der Elektronik und die Daten, die zur Parametrierung des Messumformers sind, werden in dem nicht flüchtigen Speicher (3) hinterlegt.
Als Hilfsenergie (13) sind Wechsel- oder Gleichspannungen einsetzbar. Durch den Brückengleichrichter im Netzteil ist ein beliebiges Anklemmen der Hilfsenergie möglich. Der Schutzleiter ist aus Sicherheitsgründen notwendig.
Ein HART-Modem bzw. ein HART-Communicator ermöglichen die Parametrierung des Messumformers über ein Protokoll gemäß HART-Spezifikation. Über die HART-Ausgangsklemmen (10) kann der Messumformer direkt an der Messstelle parametriert werden.
Die Betriebsanzeige (4) kennzeichnet den ungestörten oder gestörten Betriebszustand des Messumformers. Der Grenzwertmelder (9) ermöglicht die Signalisierung von Sensorfehler und/oder Grenzwertüber- bzw. unterschreitungen. Über die Prüfbuchse (12) kann bei Stromausgang der Strom mit einem Messgerät kontrolliert werden.
Der SITRANS TW verfügt über umfangreiche Diagnose- und Simulationsfunktionen.
Mit der Simulationsfunktion können physikalische Werte vorgegeben werden. Damit ist die Prüfung des kompletten Signalpfads vom Sensoreingang bis ins Leitsystem ohne Hilfsmittel möglich. Mit den Schleppzeigerfunktionen werden Minimum und Maximum der Prozessgröße der Anlage erfasst.