Mit PM-MAINT lässt sich die hierarchische Anlagenstruktur des Unternehmens bis zur Ebene der kleinsten wartungsfähigen Einheiten abbilden. Zu jedem Instandhaltungsobjekt können Instandhaltungsaufträge angelegt werden.
Bei der leistungsabhängigen Instandhaltung nutzt PM‑MAINT Betriebsstunden und Schaltspiele aus den aktuellen Prozessdaten zur zyklischen Berechnung empfohlener Instandhaltungstermine. Bei Erreichen dieser Termine aktiviert PM‑MAINT automatisch den Instandhaltungsauftrag. Weitere Möglichkeiten zur Aktivierung von Instandhaltungsaufträgen sind Prozessereignisse oder Kalenderintervalle (Tage, Wochen, Monate, Quartale, Jahre).
Jedem Instandhaltungsobjekt oder -auftrag können im Objektbaum beliebige Dokumente als Zusatzinformationen angefügt werden, z. B.
Instandhaltungsaufträge sind manuell oder automatisch protokollierbar ‑ als Einzel- oder Sammelprotokoll. Diese Protokolle dienen dem Instandhaltungspersonal als Checkliste. Je nach Auftrag stehen zusätzlich Listen mit Bestelldaten für die Materialdisposition zum Ausdruck zur Verfügung. Auch die Erledigung der durchgeführten Maßnahmen lässt sich per Protokoll dokumentieren.
Alle Instandhaltungsaktivitäten werden in einem Archiv gespeichert, dessen permanente Auswertung eine kontinuierliche Verbesserung der Instandhaltung ermöglicht. Unvorhergesehene Instandhaltungsaufträge können manuell oder über die SIMATIC PCS 7 Maintenance Station erfasst und in die Langzeitarchivierung integriert werden.