Funktion als Fernwirkzentrale mit komfortablen Diagnosemöglichkeiten
- Direktanschluss von SINAUT ST7 TIMs über MPI und Ethernet an ST7cc. Eine eigene vorgeschaltete S7-300-oder S7-400-Steuerung als Fernwirkzentrale ist nicht erforderlich.
- Bereitstellung der wichtigsten Status-Informationen jedes SINAUT ST7- oder ST1-Teilnehmers mit Visualisierung in WinCC/PCS 7 über beigestellte Stationstypicals (Bildtypicals und Faceplates).
- Steuermöglichkeiten der SINAUT-Teilnehmer über diese Faceplates.
- Markierungen der Prozesswerte aus Teilnehmerstationen mit gestörter Verbindung zum ST7cc.
- Generalabfrage betroffener Stationen nach Ende einer Übertragungsstörung zur Aktualisierung des Prozessabbildes in ST7cc.
- Für Diagnosezwecke: Selektiv zuschaltbare Aufzeichnung des Telegrammverkehrs für einzelne oder alle SINAUT-Teilnehmer. Telegrammvisualisierung und -auswertung erfolgt wie beim TIM-Telegramm-Monitor.
- Zeitsynchronisierung durch ST7cc für die TIMs, die über Ethernet an den ST7cc-PC angeschlossen sind.
Vorverarbeitung von Prozessdaten
Für Binärwerte, Analog- und Zählwerte sind Vorverarbeitungen projektierbar. Sie berücksichtigen die Ereigniszeitpunkte und versehen abgeleitete Meldungen und Archiveintragungen mit korrekten Zeitstempeln.
Binärwerte
- Eintrag aktueller Binärwerte in die zugeordneten WinCC/PCS 7-Variablen unter Berücksichtigung der von SINAUT ST7 oder ST1 mitgelieferten Zeitstempel.
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Analogwerte (Momentan- und Mittelwerte)
- Gleitkommazahlen, Integerwerte
- Lineare Rohwertanpassung (Rohwert → Physikalischer Wert)
- Eintrag von Analogwerten (mit oder ohne lineare Rohwertanpassung) in die zugeordneten WinCC/PCS 7-Variablen
- Eintrag von Analogwerten (mit oder ohne lineare Rohwertanpassung) in das WinCC/PCS 7-Archiv unter Berücksichtigung der von SINAUT ST7 oder ST1 mitgelieferten Zeitstempel
Zählwerte
- Überlaufbehandlung bei Absolutzählern.
- Zählwertanpassung über Faktoren.
- Bildung von zeitrichtigen Intervallmengen.
- Eintrag aktuell auflaufender Intervallmengen in die zugeordneten WinCC/PCS 7-Variablen.
- Eintrag fertiger Intervallmengen in das WinCC/PCS 7-Archiv unter Berücksichtigung der von SINAUT ST7 oder ST1 mitgelieferten Zeitstempel.
Sollwerte
- Gleitkommazahlen, Integerwerte
- Lineare Rohwertanpassung (Physikalischer Wert → Rohwert) falls benötigt.
Einfache, durchgängige Projektierung
Die Konfigurierung des Gesamtsystems mit ST7ccConfig ist sehr benutzerfreundlich. Eine gesonderte WinCC/PCS 7-Projektierung für Variabelenhaushalt, Archive und Meldesystem beschränkt sich auf einige wenige vorbereitende Maßnahmen, wie z.B. das Anlegen von Archiven und, bei WinCC die Definition von Meldeklassen und Meldearten.