Klassische, exklusive Engineering Station mit unbegrenzter Anzahl Prozessobjekte für das Engineering (Engineering PO unlimited)

Für die klassische Engineering Station sind drei Softwarevarianten mit Engineering PO unlimited beziehbar:

Mit den Softwarevarianten OS und AS/OS kann die OS-Projektierung in einem auf 2 Stunden begrenzten OS-Testbetrieb erprobt werden. Dieser OS-Testbetrieb ist nicht für den produktiven Betrieb geeignet. Nach Ablauf der 2 Stunden schaltet die Engineering Station automatisch in den Demo-Modus um.

Die Softwarevariante AS/OS wird durch Beigabe einer AS-Runtime-Lizenz für 600 PO noch zusätzlich aufgewertet.

Rental License

Mit einer auf 30 Tage oder 50 Stunden begrenzten Rental License für das AS-Engineering oder das OS-Engineering (jeweils PO unlimited) haben Sie zudem eine kostengünstige Alternative für kurzfristige Projekte oder zeitlich begrenzte Kapazitätsengpässe.

Die Lizenzen für 30 Tage und 50 Stunden unterscheiden sich wie folgt bezüglich der Laufzeitverrechnung:

Kombinierte Engineering/Operator Station für kleine Applikationen (Engineering und Runtime PO skalierbar)

Zur Unterstützung kompakter prozessleittechnischer Anlagen wird eine volumenbeschränkte ES/OS-Softwarekombination mit 250, 1 000 oder 2 000 PO angeboten. Diese "All-in-One-Licenses" enthalten außer den Engineering-Lizenzen für AS und OS auch die entsprechenden Runtime-Lizenzen mit identischer Anzahl PO.

PowerPacks ermöglichen einen weiteren Ausbau des Mengenvolumens:

Arbeitsteilung beim Engineering

Damit die Projektierung in einem möglichst kurzen Zeitraum erfolgen kann, gilt es vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen. Das Engineering System des Prozessleitsystems SIMATIC PCS 7 unterstützt deshalb nicht nur das durchgängige Engineering des Projekts auf einer Engineering Station, sondern auch verschiedene Möglichkeiten der Arbeitsteilung.

Concurrent Engineering

Beim Concurrent Engineering können in CFC und SFC mehrere Projekteure gleichzeitig an einem Projekt arbeiten, ohne dieses zuvor in Teilprojekte aufzuteilen. Bei der Inbetriebsetzung sind so z. B. Pläne im Online- (Debug-) Modus verwendbar, während parallel dazu Änderungen am Projekt vorgenommen werden.

Das Projekt ist auf einer der beteiligten Engineering Stationen lokalisiert, dem "Projekt-Server". Die als "Projekt-Clients" arbeitenden Engineering Stationen können via LAN/WAN auf die Projektdaten zugreifen. CFC- und SFC-Pläne lassen sich dabei zeitgleich von mehreren Projekteuren öffnen und einsehen. Gleichzeitige Schreibzugriffe auf die Datenbasis werden jedoch vom System abgewiesen.

Jede Engineering Station im Verbund (Projekt-Server/Client) ist in der Lage, Projektierungsdaten in ein SIMATIC PCS 7-Subsystem zu laden, wenn es über die dazu erforderlichen Kommunikationsverbindungen verfügt.

Multiprojekt-Engineering

Das Multiprojekt-Engineering gestattet es, ein umfassendes Projekt nach technologischen Gesichtspunkten in mehrere Teilprojekte aufzuteilen, um diese anschließend parallel mit mehreren Teams zu bearbeiten. Dazu wird im SIMATIC Manager ein übergeordnetes "Multiprojekt" definiert. Einzelne Projekte können zu jeder Zeit in ein Multiprojekt eingefügt oder wieder daraus entfernt werden. Ebenso können Projekte zusammengeführt oder aufgeteilt werden (Branch & Merge).

Zentrale Projektierungsfunktionen für Multiprojekte helfen den Projektierungsaufwand zu verringern. So lässt sich z. B. ein Hierarchieordner im aktuellen Projekt und automatisch auch in allen anderen Projekten anlegen. Er ist dann zwar dort nicht änderbar, Objekte können aber eingefügt werden. Alle in einem Multiprojekt verwendeten Bausteintypen sind zudem zentral aktualisierbar.

Die zu einem Multiprojekt gehörenden Projekte werden auf einem zentralen Server abgelegt und zur Bearbeitung auf lokale Engineering Stationen verschoben. Dadurch wird die Engineering-Performance nicht durch Netzzugriffe beeinträchtigt.