Ausführung 3RT1...-.A:
Die Magnetspule wird direkt über die Anschlüsse A1/A2 mit der Steuerspeisespannung Us ein- und ausgeschaltet.
Mehrspannungsbereich für die Steuerspeisespannung U s :
Mit nur einer Spule werden mehrere beieinanderliegende, weltweit vorhandene Steuerspeisespannungen abgedeckt, z.B. UC 110-115-120-127 V oder UC 220-230-240 V.
Berücksichtigt ist zusätzlich ein Arbeitsbereich von 0,8-mal der unteren (Usmin) und 1,1-mal der oberen (Usmax) Bemessungssteuerspeisespannung, innerhalb dessen das Schütz zuverlässig schaltet und keine thermische Überbeanspruchung auftritt.
Die Magnetspule wird durch eine vorgeschaltete Steuerelektronik gezielt mit dem benötigten Leistungsbedarf für sicheres Schalten und Halten versorgt.
Weitspannungsbereich für die Steuerspeisespannung U s :
Gegenüber dem konventionellen Antrieb deckt der elektronische Antrieb innerhalb einer Spulenvariante einen noch weiteren Bereich weltweit vorhandener Steuerspeisespannungen ab. So werden z.B. mit der Spule für UC 200 bis 277 V (Usmin bis Usmax) die weltweit vorhandenen Spannungen 200-208-220-230-240-254-277 V erfasst.
Erweiterter Arbeitsbereich 0,7 bis 1,25 x U s :
Aufgrund des weiten Bereiches für die Bemessungssteuerspeisespannung und des zusätzlich berücksichtigten Arbeitsbereiches von 0,8 x Usmin bis 1,1 x Usmax ergibt sich für die geläufigsten Steuerspeisespannungen 24, 110 und 230 V ein erweiterter Arbeitsbereich von mindestens 0,7 bis 1,25 x Us, in dem die Schütze zuverlässig arbeiten.
Überbrückung kurzzeitiger Spannungseinbrüche:
Steuerspannungsausfälle auf 0 V (an A1/A2) werden bis ca. 25 ms überbrückt und somit ungewolltes Abschalten vermieden.
Definierte Ein- und Ausschaltschwelle:
Ab Spannungswerten ≥ 0,8 x Usmin schaltet die Elektronik das Schütz zuverlässig ein und ab ≤ 0,5 x Usmin aus. Durch die Hysterese in den Schaltschwellen wird ein Rattern der Hauptkontakte und somit erhöhter Verschleiß oder Verschweißen bei Betrieb in schwachen, instabilen Netzen verhindert. Ebenso wird eine thermische Überlastung der Schützspule bei Anlegen einer zu niedrigen Spannung – Schütz schaltet nicht ein und wird dauernd mit Übererregung betrieben – vermieden.
Geringe Anzugs- und Halteleistung.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Die Schütze mit elektronischem Antrieb entsprechen den Anforderungen für den Betrieb in Industrieanlagen
Hinweis:
In Verbindung mit Umrichtern sollten die Steuerleitungen getrennt von den Lastleitungen des Umrichters verlegt werden.
Ausführung 3RT1...-.N: für SPS-Ausgang DC 24 V
2 Ansteuermöglichkeiten:
Hinweis:
Schiebeschalter für SPS-Betrieb vor Inbetriebnahme in Stellung „PLC ON“ schalten (werkseitige Einstellung: „PLC OFF“).
Hinweis:
Schiebeschalter muss in Stellung „PLC OFF“ stehen (= werkseitige Einstellung).
Falls die Abbrandanzeige am Schützkopfteil einen übermäßigen Abbrand der Vakuum-Schaltröhren anzeigt (Anzeigelinie steht auf Höhe des Werkzeugsymbols), müssen die Röhren ausgewechselt werden.
Um eine höhere Betriebssicherheit zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, alle 3 Schaltröhren gleichzeitig zu wechseln.
1: Neuzustand
2: Röhrentausch noch nicht erforderlich
3: Röhrentausch erforderlich